DAS LETZTE BILD

"... und sie steigen aus, treten hinaus in den Regen. Marguerite schlägt den Kragen ihres Mantels hoch, blickt sich um. An der Seite Felsen, wintermüdes Gras, schwarzes Geäst. Man weiß nicht richtig: Ist man nun auf dem Land oder gehört das noch zu Bergen? "


Ein altes Phantombild – ein düsteres Familiengeheimnis

Als Schriftstellerin Eva in der Zeitung ein Phantombild entdeckt, ist sie tief schockiert: Die Unbekannte hat frappierende Ähnlichkeit mit ihrer Mutter. Die Frau war in Bergen gewaltsam zu Tode gekommen, ihre Identität konnte nie aufgedeckt werden. Eine Reise nach Norwegen führt Eva Schritt für Schritt in die Vergangenheit einer Fremden voller Rätsel – und zurück in ihre eigene Familiengeschichte.



„Eine ganze Weile betrachtet sie das Kreuz, lässt die Szenerie auf sich wirken und geht einmal unter dem hölzernen Bogengang um die Kirche herum. Ihre Schritte rascheln im Laub, das der Winterwind an die Kirchenwand geweht hat.“ 

Behind the Scenes

Der Fall der Isdal-Frau 

... kam zu mir, als ich längst in ein anderes Manuskript abgetaucht war und lediglich etwas nachrecherchieren wollte. Und da war sie: die Unbekannte, die an einem Novembertag 1970 in einem abgelegenen Tal in Bergen/Norwegen tot aufgefunden wurde, bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Bis heute ranken sich die unterschiedlichsten Theorien um die Frau, die mit insgesamt neun Identitäten durch halb Europa reiste. Warum hatte sie Perücken und eine Brille mit Fensterglas im Koffer? Warum hatte sie die Etiketten ihrer Kleider herausgeschnitten, warum die Schrift auf der Kosmetik abgekratzt? Was hat es mit den verschlüsselten Notizen auf sich, die sie hinterließ? Und warum wurde der Fall nach nur wenigen Wochen als Suizid zu den Akten gelegt, obwohl etliche Indizien auf ein Tötungsdelikt hinwiesen?

Die Recherche 

... war eine kriminalistische Spurensuche und führte mich nach Norwegen, an all die Orte, an denen die Frau gesehen worden war bis hin zum Fundort in Isdalen hoch über dem Svartediket. Ich sprach mit dem Staatsanwalt Carl Halvor Aas, der seinerzeit als Erster zum Fundort der Leiche gerufen wurden. Ich sprach mit Tore Osland, dem Sohn des Kriminalbeamten Harald Osland, und schließlich mit Dennis Zacher Aske, einem Juristen, der den Fall minutiös in seine Einzelteile zerlegte und dabei auf Erstaunliches stieß - und ganz nebenbei die eine oder andere Zeitungsente entlarvte.

 

Das letzte Bild 

... und wie ich zu dem Titel kam oder er zu mir, ist eine kleine Geschichte für sich. Als eine Freundin nach dem Tod ihres Vaters dessen Kamera fand, stellte sie fest, dass noch ein Film darin war. Was der Vater wohl zuletzt fotografiert hatte? Sie ließ den Film entwickeln und wartete gespannt auf die Abzüge. Für mich fühlte sich das an wie eine Botschaft über den Tod hinaus.

Recherchematerial zum Fall der Isdalfrau

"In dieser Nacht schläft sie wenig, und wenn, dann sind es schwarze Träume, in die sie stürzt, um gleich darauf wieder hochzuschrecken, voller Angst, jemand könnte neben ihrem Bett stehen, im Dunkeln."

Making of

Isdalen: Aufstieg zum Fundort

Isdalen

Fundort Isdalen

Fundort Isdalen

Karte des Svartediket mit Isdalen

Svartediket: Trinkwasserspeicher der Stadt Bergen

Bergen

Im Stadtarchiv Bergen

Der "Secret Code"

Im Bergener Stadtarchiv mit dem "Secret Code"

Der ehemalige Staatsanwalt Carl Halvor Ås 

Aus der Ermittlungsakte

Aus der Ermittlungsakte

Bahnhof Bergen

Bahnhof Bergen

"Svaneapoteket" in Bergen

Friedhof Bergen

Das anonyme Grab der Isdalfrau

Zusammen mit Tore Osland, dem Sohn des damaligen Ermittlers Harald Osland, auf dem Friedhof in Bergen

Im Hotel Bristol in Bergen wohnte die Isdalfrau als Claudia Tielt aus Brüssel

Hotel Rosenkrantz in Bergen: Hier wohnte die Isdalfrau als Elisabeth Leenhouvwer aus Ostende

Hotel Rosenkrantz

Auch im Hotel Hordaheimen in Bergen gab sie sich als Elisabeth Leenhouvwer aus Ostende aus

Im Hotel Neptun wohnte sie als Alexia Zarne-Merchez aus Ljubljana

Comfort Hotel Stavanger, früher St. Svithun Hotel: Hier gab sie sich als Finella Lorck aus

Das Schuhgeschäft Oscar Rørtvedt 

in Stavanger, in dem die Isdalfrau die blauen Gummistiefel kaufte

Mein wichtigster Informant: der Jurist Dennis Zacher Aske

Ehemaliges Lebensbornheim Trondheim

Ehemaliges Lebensbornheim Klekken

Ehemaliges Lebensbornheim Klekken (Rückansicht)

Ehemaliges Lebensbornheim Hurdal Verk

Rückansicht Hurdal Verk

Hurdal Verk: heute eine Folkehøgskole

Ehemaliges Lebensbornheim  "Kinderheim" Godthåb

Eingang Godthåb

Rückansicht Godthåb

Bahnhof Oppdal mit Turisthotel

Turisthotel in Oppdal

Im Turisthotel Oppdal

Bahnhof Oppdal

Pressestimmen zu "Das letzte Bild"

"Kunstvoll verknüpft Jonuleit, die sich schon bei früheren Büchern als akribische Rechercheurin auszeichnete, Fiktion und Wirklichkeit."
Südkurier 

"Autorin Jonuleit gelingt der Kunstgriff von wahrer Begebenheit und Fiktion, es ist das Ergebnis guter Recherche und schöner Erzählweise."
Neue Presse

"Wie immer ist ein Roman von Anja Jonuleit ein Garant
für gute Recherche, exzellente Erzählkunst und große Unterhaltung."
Kieler Magazin

 "Die „Isdal-Frau“, deren Mörder hier gesucht wird, gab es… wirklich. Ihre Identität ist auch nach neusten Erkenntnissen der Kriminalistik bisher noch ungeklärt… vom Leben erdacht, detailverliebt und einfallsreich zu Ende erzählt."

Passauer Neue Presse

 
"Die Autorin hat in diesem mysteriösen Fall vor Ort akribisch recherchiert und verknüpft in ihrem Roman kunstvoll Realität und Fiktion."
TV Star

"Ein sehr glaubwürdiger, emotionaler Roman, der mich von Anfang bis Ende begeistert hat."
vonmainbergsbuechertipps

»Anja Jonuleit lässt keinen Stein auf dem anderen, wir bekommen mehr Details an die Hand, als wir jemals gebraucht hätten… eine spannende Geschichte, und vor allem top recherchiert.«

Radio 91.2 Dortmund






"Mitreißend und kunstvoll verknüpft die Autorin in ›das letzte Bild‹ Fiktion und Wirklichkeit. Spannend bis zur letzten Seite."
Buch-Magazin

"Die Autorin liefert mit ihrer Geschichte ein spannendes und schlüssiges Szenario für die Lösung dieses berühmten Mordfalls."
Land & Forst

"Spannung pur!"
Münchner Merkur

"Beruhend auf einer wahren Begebenheit gelingt es der Autorin, einen spannenden Kriminalfall mit einer tiefgründigen Geschichte über Herkunft und Identität zu verflechten. Sehr zu empfehlen."
Buchprofile/Medienprofile
 
"Das Buch löst Gänsehaut aus, und die Geschichte bleibt
 im Kopf. "
Das BLV

"In ihrem neuen, packenden Roman greift Anja Jonuleit den wohl spektakulärsten ungeklärten Mordfall der europäischen Kriminalgeschichte auf und verarbeitet das dramatische Schicksal der Toten vom Isdal."
buch aktuell

»Jonuleit verbindet historische Details mit einer fesselnden Familiengeschichte und lüftet ganz allmählich langsam das Geheimnis um Marguerite… wieder einmal eine gut recherchierte und fesselnde Nachkriegsgeschichte, die auch fragt, was uns eigentlich ausmacht, an was wir uns erinnern und was wir lieber vergessen möchten. Wunderbar gelesen…«

hallo-buch.de